Mi
07
Dez
2011
Gegenwind, das Jobcenter und die OB von Zwickau
Eigentlich hatten wir angenommen, dass die Stadt Zwickau bei der Genehmigung unserer Aktivitäten vor dem JC außen vor ist, seit wir diese beim Landratsamt anmelden und auch genehmigt bekommen.
Doch der Reihe nach.
Wie wir schon berichtet haben, läuft unser Anliegen über die oberste Ebene vom Landkreis. Das ist übrigens der Tatsache geschuldet, dass der Volljurist und Geschäftsführer Müller mit seiner Auffassung von Demokratie, so ist jedenfalls zu vermuten, Sturm gelaufen ist und versucht hat, unsere Aktion auszuhebeln. Das freut uns natürlich, da so wenigstens bestätigt wird, dass unser Protest auch ankommt.
Deshalb waren wir auch am 02.12. zu einem Kooperationsgespräch bei Herrn Gersdorf im Landratsamt. Einzigster Punkt des Gespräches war unsere Lautsprecheranlage. Das war wahrscheinlich dann auch das, wo man hätte dran drehen können. Am Ende ist aber bei dem Gespräch eine gute Lösung herausgekommen.
Seit Lügen-Große nun die Stadt Zwickau völlig von sich und seinem Demokratieverständnis eingenommen hat, ist man dort immer noch der Meinung, bar jeder Vernunft, uns vorm JC verbannen zu können.
Am Dienstag sandte man uns nämlich per Mail folgendes Schreiben.
Dies haben wir postwendend mit der Bemerkung, „Annahme verweigert und ungeöffnet zurück“, an den Absender auf gleichem Wege zurückgesandt. Nach einem Telefonat mit Herrn Gersdorf bestätigte dieser uns, dass diese Mail im Papierkorb entsorgt werden kann.
Was soll man da eigentlich noch von der Stadt Zwickau und ihrer Oberbürgermeisterin halten?
Wenn man als OB auf einem Podium, oder sonst wo in der Öffentlichkeit steht, wird immer wieder betont, wie demokratisch man ist und das die Demokratie hochgehalten werden muss. Sitzt man dann in seiner Amtsstube, ist man viel pragmatischer und vergisst das Geschwafel von Demokratie.
Worte sind Schall und Rauch und so sollte man sie auch behandeln. Nach ihren Taten werden sie beurteilt und da sieht es so aus, dass man sich an einer Lüge festklammert. Ohne Sinn und Verstand wir dann diese Vorgehensweise durchgezogen. Völlige Ruhe, keine Äußerung, kein Garnichts, man sitzt es einfach aus. Arrogant von oben herab wird lediglich jedes Mal dasselbe Schreiben verschickt und uns ein Platz am anderen Ende des Geländes zugewiesen.
Vorläufiger Höhepunkt: Siehe oben.
Wenn zwei Interessen aufeinander prallen, gibt es einen Konflikt. Spätestens als der Stadt bekannt wurde, dass Herr Große die Stadt angelogen hat, um seine Interessen durchzusetzen, hätte man auf den Gedanken kommen müssen die Situation in einem Gespräch zu klären. Was hat man stattdessen gemacht? Man hat sich bedenkenlos zum Büttel gemacht, weit weg von einem Anflug von Demokratie. Wer einer derartigen Lüge so aufsitzt und ihr bis in alle Ewigkeit anhängt, wie Frau Findeiß, der sollte die Worte Demokratie und Toleranz nicht mehr in den Mund nehmen.
Aber auch die Müllersche Regentschaft der JCs scheint denen der Großschen in nichts nachstehen zu wollen. Lügen verbreiten, im Verbund mit der Pressesprecherin Hillebrand, um seine Interessen zu vertreten, hat er schon unter Beweis gestellt. Da kommen dann auch mal Anrufe aus dem JC ans Ordnungsamt, vor dem Gebäude wäre Tumult. Dann rollen 6 Mann Polizeibehörde der Stadt an und mussten feststellen, dass überhaupt nichts ist. Einigen ist das sogar peinlich gewesen, wie man erfahren musste. Auch hier, Gesprächsbereitschaft gleich Null.
Auch die Vorgehensweise dieser Personen zeugt von deren Einstellung. Ihnen ist es völlig egal ob die Lügerei bemerkt wird, es wird wahrscheinlich von vornherein mit einkalkuliert, sonst wären die Lügen nicht so primitiv. Es zeichnet aber auch ein Bild von unserer Gesellschaft, die alles hinnimmt.
Arbeiten wir daran, dass sich das ändert und benennen die Dinge beim Namen, anstatt wortreich um den heißen Brei zu reden. Nur so erkennen wir die wirklichen Dimensionen.
A. Pianski
Kommentare: 2
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#1
Demokratie u. Toleranz, die Worte welche Frau OBin Pia Findeiß bei fast allen öffentlichen Auftritten verbreitet. Hier scheinen Worte Schall u. Rauch zu sein, denn tolerant ist Frau OBin anscheinend nur einem bestimmten Klientel gegenüber, mehr Worte hier zu verlieren wer dazu gehört ist sinnlos. Eine Kommunal Politikerin die demokratisch und tolerant handelt müsste meiner Meinung nach auch ihre Mitarbeiter dazu bringen, ihrem Vorbild nach zu eifern. Das scheint in der Stadtverwaltung Zwickau so nicht zu funktionieren, demokratisch handelnde Gruppierungen u. Vereine, die notwendige ehrenamtliche Funktionen ausüben, werden in Zwickau regelrecht verfolgt. Welch ein Widersinn, statt Toleranz übt man „Krieg“, warum sei dahin gestellt, denn Demokratie sieht nun eben anders aus.
Für mich gibt es hier noch eine Frage, wo steht das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“, Frau Obin gehört dazu. Nach Erkenntnissen persönlicher Art geht es nicht mal da so zu, wie man es im Namen trägt, schade für Zwickau.
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#2
Was willst Du verlangen, wenn die angesprochene Person
in vielen Vorständen sitzt.Also doch nur Schall und Rauch.
Irgendwie müssen die sich über Wasser halten, die armen Politiker, Hauptsache das Konto stimmt, eben für's nichts tun. 
Gegenwind e. V.
Arbeitsloseninitiative
Glauchau-Zwickau-Cloppenburg






