Fr
18
Nov
2011
Besuch vom 1. Beigeordneten des Landkreises und gleichzeitig stellvertretenden Landrat, Bernd Gersdorf.
Wie üblich haben wir in Zwickau an der Werdauer Str. vor der Arbeitslosenverfolgungsbehörde unsere Flyer verteilt, was beim Landratsamt beantragt und genehmigt wurde.
Bei den Protestaktionen gegen das Hausverbot, die wir immer an einem solchen Donnerstag zur genehmigten Zeit durchführten, haben wir beim Landratsamt nur Bescheid gesagt und haben das o.k. für die Protestaktion bekommen.
Bis jetzt hatte die Arbeitslosenverfolgungsbehörde immer in der Stadt Zwickau und besonders in der Oberbürgermeisterin Pia Findeiß einen willigen Verbündeten. Die Stadt hat alles unternommen, um uns vor der Arbeitslosenverfolgungsbehörde fernzuhalten. Seit es über das Landratsamt läuft, sieht die Sache nun anders aus.
Offenbar stören wir die Arbeitslosenverfolgungsbehörde so sehr, dass man sich nun entschlossen hat, sich die Verbündeten beim Landratsamt zu suchen und ist scheinbar auch fündig geworden. Deshalb auch der Besuch von Herrn Gersdorf bei unserer Verteilaktion. Er eröffnete uns, dass wir in Zukunft die Protestaktionen gesondert anmelden müssen und dass mit Sicherheit Auflagen erfolgen werden. Welche, dass wollte er uns allerdings nicht verraten. Sicherlich hat man gemeinsam mit der Arbeitslosenverfolgungsbehörde beraten, was am meisten stört.
Bei der Gelegenheit teilte uns Herr Gersdorf auch mit, dass er Inhalte unserer Webseite, die er gründlich studiert hätte, sehr grenzwertig finde. Dies sei ihm auch unbenommen, schließlich herrscht Meinungsfreiheit.
Unser Protest wirkt und kommt immer mehr bei denen an, wo er ankommen soll, schließlich werden die Persönlichkeiten, die sich damit beschäftigen immer höherrangiger. Aus gegebenen Anlass werden wir die Präsens vor der Arbeitslosenverfolgungsbehörde jetzt verstärken und nicht mehr unseren Verteiltermin nutzen, sondern einen gesonderten Tag und wer weiß, vielleicht wird es ja eine Dauereinrichtung, oder sogar ein regelmäßiger Arbeitslosenverfolgungsbehörde-Protesttag.
A. Pianski
Kommentare: 3
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#1
Sehr geehrter Herr Gersdorf,
nach Ihrer Aussage:" Versammlungsfreiheit und Demonstrationsrecht würden zu den höchsten Gütern der Demokratie gehören."
(Artikel vom 21.03.2011),frage ich mich,
ob Sie nicht auf der falschen Seite stehen. Wieso finden Sie die Artikel auf dieser Web-Seite grenzwertig ?
Weil hier die Wahrheiten stehen, die die Politiker nicht sehen wollen ?
Ich schlage vor, Sie melden sich Inkognito zur Ausfüllung eines HartzIV-Antrages. Spätestens nach einem viertel Jahr hat man Ihnen dort das Fell über die Ohren gezogen.
Ihrer ehemaligen Partei haben wir HartzIV zu verdanken.
Kümmern Sie sich lieber um die Nazis und die Zwickauer Terrorzelle, als sich um Leute zu kümmern, die Andere vor dem Untergang bewahren. -
#2
Da war tatsächlich der 2. Beigeordnete vorm Jobcenter um nach dem Rechten zu sehen, das ist schon ein Ding. Unterstützung wollte er sicherlich nicht anbieten, obwohl er zu Zeiten der Hartz IV Gesetzgebung noch Parteimitglied der Hartz-Partei SPD war. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er nicht mit Ordnung und Sicherheit im Landkreis zu tun hat, sollte sein Besuch damit zusammen hängen und sollte man euch in eurer Versammlungsfreiheit einschränken wollen, dann hoffe ich, dass Zwickaus Hartz IV-Leistungsbezieher mal aufwachen u. euch unterstützen! Wenn sie euch brauchen, weil sie in der „Müllerschen Villa“ wieder beschissen werden oder keine Umzugserlaubnis bekommen u. a., dann wissen sie alle wo ihr zu finden seid. Die nächste Aktion ob mit oder ohne Einschränkungen auf eure Homepage und hoffen wir, das Zwickau mal erwacht!!!
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#3
Wenn der Bäcker selbst kommt, dann ist es von höchster Wichtigkeit. In aller regel werden die Brötchen geschickt.

Gegenwind e. V.
Arbeitsloseninitiative
Glauchau-Zwickau-Cloppenburg






