Mi

28

Sep

2011

ciT-GmbH

Die ciT – Consulting Innovation Training GmbH, die einen ihrer Sitze in Zwickau auf der Leipziger Straße 130 hat, ist eine jener Firmen, die ihren Gewinn unter anderem aus der Fort- und Weiterbildung der Arbeitslosen generieren. Sie ist also ein Teil der Armutsindustrie, die am Tropf des Steuertopfes hängt und das Sozialbutget mit schmälert. Andere werden dafür als Sozialschmarotzer bezeichnet.

Diese Firma bringt es fertig, Teilnehmer ihrer Maßnahmen, die keinen Gewinn mehr generieren, weil sie nach dem 1. Tag festgestellt haben, dass die Maßnahme nichts bringt und einfach nicht wieder gekommen sind, ein bisschen spüren zu lassen, dass man so etwas nicht macht.

 

Bekanntlich bekommen diese Steuerfinanzierten Institute das Fahrgeld für die Teilnehmer und zahlen dies im Auftrag des JC aus. So auch in unserem Fall für diesen einen Tag, sollte man meinen.

 

 

Die ciT – Consulting Innovation Training GmbH, die einen ihrer Sitze in Zwickau auf der Leipziger Straße 130 hat, ist eine jener Firmen, die ihren Gewinn unter anderem aus der Fort- und Weiterbildung der Arbeitslosen generieren. Sie ist also ein Teil der Armutsindustrie, die am Tropf des Steuertopfes hängt und das Sozialbutget mit schmälert. Andere werden dafür als Sozialschmarotzer bezeichnet.

 

 

Es ist schon ziemlich frech, wenn man jemanden zwingen will, die Summe einzusetzen, um an den Ort des Geschehens zu gelangen, an dem man dann exakt dieselbe Summe ausbezahlt bekommen soll. Bei der Abholung des Fahrgeldes durch Gegenwind behauptete auch noch der Mitarbeiter, dass der Vorschlag, das Fahrgeld von jemanden abholen zu lassen, von ihm stammt und auf den Einwand, dass es eigentlich normal sei, Fahrkostenanträge auch per Post zu schicken und das Geld zu überweisen, dass gerade das nicht normal sei.

 

Also stellen wir fest, diese Firma arbeitet nicht nach normalen Maßstäben, jedenfalls wenn es um das Fahrgeld geht.

 

 

A. Pianski

 

 

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Kommentare: 28

  • #1

    Rudolph, Robby (Mittwoch, 28 September 2011 19:19)

    sind Gäste erlaubt bzw. erwünscht?

  • #2

    pfiffi (Mittwoch, 28 September 2011 20:06)

    Zitat: Ich würde mich freuen, wenn Sie mit Mitgliedern Ihres Vereins zu uns in das ciT Zwickau kämen, um mit unseren Mitarbeiter/Innen sich über ihr und unser Bemühen, das von Ihnen erwähnte „Sozialschmarotzertum“ zu beschränken, auszutauschen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und deren Ergebnisse geben.
    Bitte schlagen Sie einen Termin vor. Zitatende

    Verstehe ich das richtig, wenn man gemeinsam mit einer ALI das angesprochene "Sozialschmarotzertum" beschränken oder beseitigen möchte, schafft man sich ja selbst ab? Oder missverstehe ich das? Schon damals hat Herr Clemens von "Schmarotzern" und "Parasiten" gesprochen, möglich das er gar nicht ALG II Berechtigte meinte.
    Ist schon eine verkehrte Welt, gerade Bildungseinrichtungen sind für eine gewisse "Merkbefreitheit" bekannt, ist eben so wer alles sich dann an den "Fleischtöpfen" befindet möchte da auch nicht ohne Grund weggehen.
    Nichts für ungut, nur konkrete Vermittlungen sollten zählen, aber auch da wird getrickst und geschoben, das die Bildungsträger gut gedeckt werden durch die JCs ergibt sich doch allein aus der Tatsache, das damit die Statistikbereinigung wunderbar funktioniert, ein in einer "Massnahme" befindlicher wie das schon klingt, ist aus der Statistik heraus, und der "Beschäftiger" bekommt noch Geld dafür, das nenne ich verkehrte Welt, nicht weit vom "Klüngel" entfernt.

  • #3

    pfiffi (Mittwoch, 28 September 2011 20:15)

    Bevor ich mich jetzt auf Diskussionen einlasse, denen ich möglicher weise, durch "Dampfplauderei" nicht gewachsen fühle einfach mal einen link:
    http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Ein-Fall-von-Bildungsmafia-an-Bochumer-Schule-id3774965.html
    Spitze des Eisbergs?
    Bedauerlicher Einzelfall?
    Leider nicht, gibt genug Geschäftsführer bundesweit tätiger Bildungsunternehmen, die mit der Staatsanwaltschaft wegen ,Betrug, Veruntreuung und anderer im StGB aufgeführter Tatbestände auch rechtskräftig verurteilt wurden.
    Dies ist nicht persönlich gemeint Herr Zimmermann.

  • #4

    Hans M. (Mittwoch, 28 September 2011 21:28)

    Weis doch jeder, das die sich eine Goldene Nase mit den
    Sozialschmarotzern verdienen.
    Ich habe mit denen schon meine eigenen Erfahrungen im
    IT-Bereich gemacht. Das ging soweit, das ich damals den Ihre Ausrüstung beim AA angeprangert habe.Man kann ja schlecht C++ Programmierung an einem PC mit 20 GB Festplatte machen,ganz zu schweigen von der Rechnerleistung,die war dann mal ruck zuck voll, weil da das Betriebssystem und anderes mit drauf war.
    Ein Programmtest dauerte da knapp 8 Minuten. Also wisst Ihr, was ich da gelernt habe.
    Wurde zur Arge bestellt und musste dann zum ciT zu einer
    Aussprache. Dann haben die es einem Mitarbeiter Spitzname
    Krone in die Schuhe geschoben.
    Mehr sag ich da erstmal nicht. Das ist nur ein weiteres Gesundstoßen an Arbeitslosen in Reinkultur.

  • #5

    Hans M. (Mittwoch, 28 September 2011 21:32)

    Im übrigen brauch Herr Zimmermann mir nichts zu erzählen,
    ich war selbst an einem Bildungsinstitut als Dozent tätig.

  • #6

    Alina (Mittwoch, 28 September 2011 23:04)

    Alles das gleiche Klientel, arrogant u. überheblich, ist schon am Stil des Zimmermann-Beitrages zu lesen. 12 Teilnehmer der Maßnahme sind in Arbeit gekommen, wie u. wo und zu welchen Konditionen, ist die "Arbeit" vielleicht Praktika für nix.
    Dem Anschein nach, ist es ja immer so, dass man sich kennt, so von Maßnahmeträger zu Firma u. eine geförderte Beschäftigung fällt da schon mal ab. Jedes Maßnahme ende bringt doch "Frischfleisch" u. da kann man gut dran verdienen.
    Sie, Herr Zimmermann u. die durch die Arbeitslosigkeit entstandene Industrie, denn nichts anderes ist es, wären ohne diese Menschen die unter dem Druck der Leistungskürzung ihr Dasein berechtigen müssen, vielleicht dann auch ohne Job.
    Was sie Tag für Tag für ihre zu 90% sinnlos Maßnahmen an Geldern kassieren ist eine Schande, spielen Sie sich bitte nicht auf als wären Sie alle Wohltäter der Arbeitslosen.
    Noch einen Hinweis an den Herrn von ciT, von Datenschutz halten Sie wohl auch nichts, der Name der Teilnehmerin hat in einem solchen Beitrag nichts zu suchen!!!

  • #7

    Andreas Pianski (Mittwoch, 28 September 2011 23:20)

    Den Originalkommentar von Herrn Zimmermann mussten wir leider löschen, da er den Namen der Betroffenen genannt hat. Hier noch mal der Kommentar mit entferntem Namen.


    Peter Zimmermann #1
    (Mittwoch, 28 September 2011 18:35)

    Sehr geehrter Herr Pianski,
    ich bin Peter Zimmermann, der Geschäftsführer der ciT GmbH.
    Meine Hoffnung ist, dass wir zumindest darin übereinstimmen, dass ein Sozialschmarotzer derjenige ist, der das Geld Anderer (hier des Steuerzahlers, vor allem der Arbeitnehmer) als Leistung empfängt, ohne sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu bemühen, diesen Zustand zu verändern.
    Dabei leisten die Mitarbeiter/Innen des ciT Zwickau auch mit Mitteln aus dem Sozialbudget zu diesen möglichen Veränderungen eine nicht unerhebliche Hilfestellung für unsere Teilnehmer/Innen. Zum Beispiel waren von 23 Teilnehmer/Innen einer am 18.07.2011 gestarteten Maßnahme 12 Teilnehmer/Innen am 27.09.2011 bereits in Arbeit vermittelt.
    Ob Frau XXXXXXXXXXX bereits am 1.Tag einer Maßnahme deren Sinnlosigkeit erkennen kann, sei dahin gestellt. Aber am 1.Tag wurde an alle Teilnehmer der Maßnahme das Geld für eine Monatskarte ausgezahlt, da wir die Sorgen unserer Teilnehmer kennen.
    Aber Frau XXXXXXXXXXX lehnte die Entgegennahme des Fahrgeldes gegen Unterschrift ab.
    Ihre Darstellung des Sachverhaltes ist also von der Ursache angefangen und den sich daraus ergebenden Folgen in allen Punkten unrichtig.
    Übrigens hat das Schreiben der Frau XXXXXXXXXXX vom 01.08. 2011 keinen Zusammenhang mit den Vorgängen bei ciT Zwickau.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie mit Mitgliedern Ihres Vereins zu uns in das ciT Zwickau kämen, um mit unseren Mitarbeiter/Innen sich über ihr und unser Bemühen, das von Ihnen erwähnte „Sozialschmarotzertum“ zu beschränken, auszutauschen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und deren Ergebnisse geben.
    Bitte schlagen Sie einen Termin vor.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Zimmermann


    Sehr geehrter Herr Zimmermann,
    ich bedanke mich ausdrücklich für Ihren Kommentar und freue mich, dass Sie diesen Weg gewählt haben und nicht wie leider etliche andere sofort mit dem Anwalt gedroht haben. Das zeigt zumindest, dass Sie die Meinungsfreiheit achten.

    Ansonsten bin ich von Ihren Ausführungen enttäuscht bzw. habe keine andere Einstellung erwartet.

    Als erstes muss ich feststellen, dass überhaupt keine Sensibilität für die Lage der Betroffenen vorhanden ist, sonst hätten Sie nicht den Namen der Betroffenen genannt. Auch teile ich Ihre Meinung über Sozialschmarotzer nicht, da es nach meiner Meinung diese Kategorie Mensch überhaupt nicht gibt. Die von mir vorgenommene Umkehr ist der Tatsache geschuldet, dass über die bürgerliche Presse und auch aus der Regierung ständig auf Arbeitslose mit solchen oder ähnlichen meinungsmachenden Parolen gehetzt wird, um eine bestimmte Politik durchzusetzen. Diesen platten Sprüchen scheinen Sie ja auch zu folgen, da Sie allen Ernstes den Sozialschmarotzer erklären.

    In einem demokratischen Sozialstaat hat jeder das Recht, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, der bedürftig ist. Wenn Sie allerdings meinen, man sollte diesen Zustand mit prekärer Beschäftigung als Betroffener ändern, unterliegen Sie einem gewaltigen Irrtum. Arbeit, die man leistet, muss so entlohnt werden, dass man ein ordentliches Leben führen kann, eines wie Sie z.B. Das alles hat auch etwas mit sozialem Frieden zu tun, der in einer Gesellschaft sehr wichtig ist.

    Auch Ihre angeführten Vermittlungen sind sicherlich alle in befristete Niedriglohnjobs erfolgt, wenn überhaupt. Da fast alle Einrichtungen dieser Couleur mit solchen glänzenden Zahlen operieren, hätten wir schon seit einer ganzen Weile keine Arbeitslosen mehr. Leider sind die guten Arbeitsmarktzahlen nur durch Statistikfälschung und Vermittlung in prekäre Jobs zustande gekommen.

    Aus eigener Erfahrung und aus den vielen Berichten Betroffener kann ich mir ein gutes Bild von den Bildungsinstituten machen. Auch die mittlerweile eingegangenen Kommentare sprechen da eine deutliche Sprache und wie der Zufall es will, kennt einer Ihr Institut und die Arbeit persönlich.

    Sie versuchen eigentlich nur Ihr Renommee zu retten, denn der Stein des Anstoßes wird von Ihnen völlig ignoriert. Stattdessen machen Sie viel Tam Tam um sich selbst, dabei wäre es viel hilfreicher, wenn Sie sich für die Unannehmlichkeiten bei der Betroffenen entschuldigt hätten. Es ist völlig unerheblich, was vornweg gewesen ist. Ein normales Vorgehen wäre die Zusendung des Fahrtkostenantrages mit der anschließenden Überweisung des Gelds auf das Konto der Betroffenen. Selbst das JC verfährt in dieser Weise.

    Seien Sie versichert, dass wir Ihr Haus weiter im Blick behalten werden und auch weiter über Vorkommnisse berichten werden.

    A. Pianski

  • #8

    Rudolph, Robby (Donnerstag, 29 September 2011 07:48)

    Hier mal eine verkürzte Sichtweise zu Herr Zimmermann`s Äußerungen:
    Sozialrassismus:
    Der Begriff meint Diskriminierung, Unterdrückung oder direkte Gewalt gegenüber Menschen aus Gründen ihres sozialen Status, ihrer Lebenssituation oder anderer von einer vermeintlichen Norm abweichender Verhaltensweisen oder Merkmale. … Zu allen Arten von Diskriminierung ist anzumerken, dass schon die Bildung einer Kategorie ("Schwuler", "Leiharbeiter", "Penner", "Hartzer" usw.) eine Unterdrückungshandlung darstellt, weil diese Kategorien zum Zwecke der Abgrenzung aufgestellt werden.

    "In einem demokratischen Sozialstaat hat jeder das Recht, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, der bedürftig ist." Dieses Recht bleibt auch grundsätzlich erhalten für Menschen die innerhalb einer gewissen Norm (gesellschaftsfähig; konform; angepasst) anzusiedeln sind. Nimmt die Diskriminierung von Menschen oder Gruppen von Menschen immer schärfe Formen an, werden die Opfer davon zuerst nicht mehr als Teil der Gesellschaft betrachtet und in der Folge daraus ihre Teilhabe daran in Frage gestellt. So lassen sich beispielsweise in einer sog. "freiheitlich demokratischen Grundordnung" oder auch in einem "Rechtsstaat", auf dem Niveau des Existenzminimum ohne maßgebliche Gefährdung des sozialen Friedens Zuwendungen sanktionieren. ....und mehr!
    Zudem muß man wohl bei Herr Zimmermann unbedingt anmerken, das wohl Sachkenntnis oder eine Vorstellung von Menschenrecht, der Begrifflichkeit der abstrakten Arbeit sowie gesellschaftliche Zusammenhänge schlichtweg unbekannt sind, sonst würde niemand nur halbwegs im Stoff (gesellschafts-politisches Handwerkszeug) befindlich auf so eine Idee kommen die allerunterste Schublade zu ziehen.

  • #9

    Tommy S. (Donnerstag, 29 September 2011 23:12)

    Hallo Leute,

    stolper nach meiner Mittelschicht gerade über diese Diskussion und kann den Argumenden gar nich recht folgen. Ich war selbst bis vor kurzem im Bezug von ALG II und weiß, wie man da in der Arge behandelt wird. Das einzige gute war das die mich in ne Maßnahme bei ciT gesteckt habben. Dort hat man sich um mich bemüht, hab sogar noch nach dem Unterricht eine super Hilfe zu meiner ALG II-Weiterbewilligung bekommen und bin 3 Wochen später durch die ciT in Arbeit gegangen. Verdien jetzt 10,36 Euro in der Stunde und schlaf jede Nacht in meinem Bett zu hause. Was will man mehr.
    Fakt is, die haben mir geholfen und Ali macht nur Wind und wir dürfens dann ausbaden. Wenn diese Frau sich das nicht mal anhört, was jemand anzubieten hat, dann soll sie auch nicht so rumjammern. Eure Schreiberei hat nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun.

    Grüße an alle, die noch nicht die Chance und das Glück hatten, wie ich. Packts an!
    Tommy

  • #10

    pfiffi (Freitag, 30 September 2011 07:10)

    @Tommy S. träume weiter.

  • #11

    Katy49 (Freitag, 30 September 2011 13:29)

    @ Tommy S.,
    bist eben ein Glückskind, dann bedank dich auch schön, wenn du nach der Abschöpfung des Fördergeldes, vielleicht wieder im Hartz IV landest. Ich wünsch das niemand, aber wenn sich einer so hinstellt u. andere bezichtigt sie haben keinen Menschenverstand und machen nur Wind, dann frag ich mich schon, wo ist dein Verstand. Die Leute die hier Wind machen, sind ziemlich erfolgreich beim Helfen von Menschen, die keinen Job bekommen u. sich mit der Zwangsbetreuungs-Behörde auseinander setzen müssen. Bleib cool u. geniese die Zeit mit 10,36 u. im eigenen Bett u. danke jeden Abend ciT.
    Wieviele waren denn solche Glückskinder wie du Tommy?

  • #12

    Hans M. (Freitag, 30 September 2011 14:05)

    Ich pack mit an, sag mir wo ?

  • #13

    ali-gegenwind (Freitag, 30 September 2011 22:01)

    @ Tommy S., du bist echt spitze. Du solltest mal versuchen, bei der BILD-Zeitung unterzukommen, die brauchen solche Leute. Da steht dir bestimmt eine tolle Kariere bevor und ordentlich Kohle gibt es auch. Dein legerer Schreibstiel und die Fehler machen die Geschichten erst so richtig authentisch.

    Wir drücken dir die Daumen!

  • #14

    Nicht Tommy S. (Samstag, 01 Oktober 2011 15:32)

    Hallo ali-gegenwind, man sollte auch die Meinung und Argumention von anderen Usern akzeptieren, denn das macht wahre Demokratie aus. Jeder hat das Recht offen seine Meinung zu sagen.

  • #15

    pfiffi (Samstag, 01 Oktober 2011 17:00)

    Na nun aber gut, hier wird Tommy S. doch nur ans Herz gelegt vll. noch mit Hilfe eines Nebenjobs, beim "Fachblatt für niedere Instinkte", sein anpackendes Leben zu erweitern.

    P.S. wer wirf den hier mit "Intoleranz" herum?

  • #16

    Auch nicht Tommy S. (Samstag, 01 Oktober 2011 17:45)

    Ich glaube, dass sich mit der Art, wie hier (angeblich im Interesse der Arbeitslosen) diskutiert wird, kein Blumentopf gewinnen lässt. Hier geht es nicht um Argumente oder eine vernünftige Streitkultur, sondern voll auf Konfrontation. Schon von meiner Mama habe ich gelernt, dass, wenn man etwas erreichen will, in erster Linie der Ton die Musik macht. Liebe ALGII-Empfänger, die ihr hier eine Heimat sucht, nicht alle wollen euch Böses, aber so mancher, der voll Interesse diese Seite angeklickt hat, könnte wie ich zu dem Schluss gelangen, dass ihr euch mit einer solch rüden Art der Kommunikation nach und nach selbst demontiert. Am gruseligsten finde ich in diesem Zusammenhang den Kommentar von ali-gegenwind (30. September),in dem man sich über die in Tommy S.'s Beitrag enthaltenen Schreibfehler lustig macht.Ob die in dem Kommentar enthaltenen nicht minder saftigen Rechtschreibfehler (u.a.Kariere, Schreibstiel) als gewollt ironisch gemeint einzustufen sind, erschließt sich mir leider nicht. Einfach nur schäbig...

  • #17

    Hans M. (Samstag, 01 Oktober 2011 20:43)

    An all die Tommy S.,
    Ihr habt natürlich Recht das jeder seinen Senf hier
    rein schreiben kann, egal aus welchen Kreisen oder egal welchen Status er hat. Aber, ich sollte vor kurzen einen Lehrgang machen, egal jetzt welche Fachrichtung, wobei das Unternehmen pro Teilnehmer 3850.-€ bekommen hätte.
    Rechne das ganze mal auf 10 Tln. und Du weist, warum Leute
    auf solche Äußerungen sauer sind. Erst Nachrechnen, Denken
    und dann sagen. Der Lehrgang wurde gestrichen aufgrund von Tln-Mangel, weil JC keine Tln. zu diesem LG. geschickt hat und sozusagen kein Interesse bestand.

  • #18

    Schiri (Samstag, 01 Oktober 2011 22:13)

    Auch nicht Tommy S.

    Komme hier zur Ansicht, dass speziell die Kommentarfunktionen der Gegenwindseite in ein schlechtes Licht gerückt werden. Der, der das tut sollte sich mal in anderen Foren informieren, wie es da zur Sache geht. Von einer angeblich "rüden Art der Kommunikation" kann hier nun echt nicht die Rede sein, jeder der hier schreibt hat eben seinen Stil u. wenn man eben solche "Eigenheiten" los lässt wie Tommy S., muss man schon einstecken können. Umsehen u. lesen in anderen Foren nochmal als Tipp, dann mitreden u. solche Worte wie "schäbig" sind fehl am Platz.

  • #19

    nochmal der "Auch nicht Tommy S." (Montag, 03 Oktober 2011 10:55)

    Danke für den klugen Tipp, lieber Schiri! Natürlich ging es mir ausschließlich um die "ali-gegenwind"-Kommentare. Wenn die nicht "schäbig" sind, dann eben reichlich unprofessionell.
    Ganz gleich, was die User, die oft berechtigten Frust haben, hier schreiben: Kommentare seitens der Plattformbetreiber haben nun mal sachlich zu erfolgen, dabei bleibe ich. Sich über "Eigenheiten" wie Rechtschreibfehler (wobei es wohl viel mehr um die abweichende Meinung ging)lustig zu machen, ist einfach nur dumm. Ich schau hier nicht mehr rein - wünsch' euch weiterhin recht viel Spaß.

  • #20

    oo0*0oo (Dienstag, 04 Oktober 2011 16:01)

    das mit dem Fahrgeld ist ein leidiges Thema was jedesmal wieder gleich ist, ich verstehe nicht warum jemand gezwungen wird wenn man nicht draufzahlen will eine Monatskarte für Bus zu nutzen wenn man ein Auto hat weil die Busfahrzeiten sind ja nicht grad günstig gar nicht machtbar wenn man noch Verpflichtungen (zb Kindergarten) hat

  • #21

    Silvo M. (Sonntag, 09 Oktober 2011 23:06)

    Hartz IV ist auf jeden Fall das schlimmste, was in den letzten Jahrzehnten in unserem Land eingeführt wurde. Von daher begrüße ich eigentlich Vereine wie Gegenwind. Sich hier aber so in einem Thema zu verbeißen und sich wie die Hyänen auf einen Bildungsträger zu stürzen - ich weiß nicht so recht...

    Auch ich bin ein ehemaliger Schüler von CIT. Mit mir begannen damals 13 weiter Leute eine zweijährige Umschulung. Auch bei uns hat sich am ersten Tag gleich wieder eine verabschiedet. Sie meinte, dass es nix bringen würde. Meines Wissens ist sie die einzige, die nach wie vor noch von Hartz IV lebt. Alle anderen waren oder sind direkt im Anschluss an ihre Prüfung in Arbeit gekommen. Und keiner hatte Probleme mit Fahrgeld oder anderem. Im Gegenteil - wie wir umsorgt wurden sucht wahrscheinlich seinesgleichen. Auch nach Feierabend haben die Lehrer uns Nachhilfe gegeben oder uns beim Ausfüllen von Schriftkram für die ARGE geholfen. Selbst unsere Nebenkostenabrechnungen konnten wir überprüfen lassen.

    Und wenn dieser Herr Zimmermann schon einen Besuch anbietet, dann solltet ihr wenigstens den Arsch in der Hose haben und hin gehen. Macht euch doch ein Bild davon wie das da läuft und hört endlich auf aus der Ferne zu meckern.

    Gruß Silvio

    p.s. Was Tommy sagt stimmt doch total. Die Frau wusste es schon am ersten Tag besser und hat sich wieder verdrückt. Aus meiner Sicht dürfte ihr gar nichts zustehen.

  • #22

    Findelkind (Montag, 10 Oktober 2011 10:42)

    Hi Silvio,
    eine Umschulung hat einen anderen Charakter, als eine 6-8 wöchige Massnahme zu der du unter Androhungen von Sanktionen gezwungen werden kannst. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, das war zwar nicht bei ciT, tut hier aber nichts zur Sache. Nach der Umschulung ist bei mir keiner in einen Job gekommen und das waren 23 motivierte Leute, leider keiner unter 40. Die Massnahme zur Eingliederung auf den 1. Arbeitsmarkt u. zur Feststellung was man kann oder nicht, war typisch Zeit rumkriegen, in den PC gucken, gekümmert hat sich im Prinzip keiner. Oder doch, die Teilnehmer mussten sich den Kummer der sogenannten Dozenten anhören, dass sie nur befristete Verträge haben usw., aber dann die Teilnehmer ausfragen nach allen Details ihres Arbeitsleben bis die Hartz-Falle zu schappte. Massnahme 18 Teinehmer, einer durch verlassen Deutschlands in Arbeit u. da hat er keinerlei Unterstützung bekommen.Für mich ist ciT da nun echt keine Ausnahme, Einzelfälle soll es geben, ansonsten sind alle Provitorientiert.

  • #23

    Rudolph, Robby (Montag, 10 Oktober 2011 10:54)

    Hallo Silvio,
    auch ich hatte mal eine Umschulung und konnte größtenteils nicht meckern. Mir stößt hier eher etwas anderes bitter auf. Gern hätte ich mir vor Ort ein Bild (als Gast) gemacht bzw. die Einladung angenommen. Im direkten Gespräch wird oftmals erfahrungsgemäß nicht ganz so hart debattiert. Und dennoch wäre ich mit einem gewissen Vorbehalt dahin gegangen, der allein von den Ansichten von Herr Zimmerann`s ; m.E. unverschähmten; Beitrag her resultiert.

    "Aus meiner Sicht dürfte ihr gar nichts zustehen."
    Ich vernehme solche oder ähnliche Äußerungen des öfteren und ehrlich Silvio, ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Deine "Meinung" sei dir gegönnt, nur bedenke mal bitte ernsthaft welche Auswirkungen sich damit verbinden.

  • #24

    Michael aus Zwickau (Mittwoch, 19 Oktober 2011 09:14)

    Was mich nun doch interessier: Hat mittlerweile nun ein entsprechender "Ortstermin" mit Gesprächen stattgefunden?

  • #25

    Hans M. (Mittwoch, 09 November 2011 21:02)

    Stellt Euch mal folgende Situation vor:

    Man wird irgendwo hin geschickt zu einem Lehrgang im IT-Bereich und hat noch nie mit so etwas zu tun gehabt, geschweige denn mal eine Maus in der Hand gehabt.
    Da ist man bei der Modulausbildung beim ciT völlig fehl am
    Platz. Ältere Menschen haben da noch größere Probleme.
    Wenn man da keine Ader dafür hat, ist man da auch nicht motiviert genug um so etwas durch zu ziehen.
    Ich hatte genug von solche Leuten in meinen eigenen Klassen, die man erst mal an so etwas behutsam ranführen muss.Zur Erklärung: Im ciT wird vorausgesetzt, das Sie bereits mit dem Computer umgehen können. Dem zufolge ist
    der TLN schon mal auf dem falschen Lehrgang geschickt worden. Das ist gerade so als wenn Sie als Zerspaner tätig
    waren und schickt Sie zum Pullover stricken.
    Modulausbildung heißt,Sie müssen sich Ihr Wissen mit vorgegeben Unterlagen selbst am PC erarbeiten. Am Tag
    bekommen Sie einen Dozenten für 1-2 Std. zur Beratung
    zugeteilt. Wenn Sie bereits nach 2Std. nicht weiter wissen und der Dozent erst nach 4 Std. kommt, sitzen Sie bis dahin
    auf dem Schlauch und der Zeitverlust ist enorm.
    Und diese Art von Ausbildung ist falsch und verdient nicht das Geld der Steuerzahler!

  • #26

    Kuckuck (Donnerstag, 17 November 2011 13:06)

    Zitat:

    ... ich bin Peter Zimmermann, der Geschäftsführer der ciT GmbH.
    Meine Hoffnung ist, dass wir zumindest darin übereinstimmen, dass ein Sozialschmarotzer derjenige ist, der das Geld Anderer (hier des Steuerzahlers, vor allem der Arbeitnehmer) als Leistung empfängt, ohne sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu bemühen, diesen Zustand zu verändern.
    Dabei leisten die Mitarbeiter/Innen des ciT Zwickau auch mit Mitteln aus dem Sozialbudget zu diesen möglichen Veränderungen eine nicht unerhebliche Hilfestellung für unsere Teilnehmer/Innen. ...

    1. Das JC schickt lieber vollkommen willkürlich ungeignete Personen (Nachweis durch ärztliches Gutachten) zum cit, als dass Teilnehmerplätze ungenutzt bleiben.
    2. Das CIT ist wohl eindeutig hier der Gewinner. siehe Punkt 1
    3. Mitarbeiter des CIT (Person ist mir bekannt), ohne qualifizierten Abschluss, aber arrogant, überheblich, intrigierend, sind für die Betreuung der "Sozialschmarotzer" geeignet.

    Mir wirds da richtig übel.

  • #27

    Hans M. (Donnerstag, 17 November 2011 19:37)

    Da kam doch jetzt im ARD, ich habe es mir in der Mediathek vom ARD angesehen, die Sendung, "Die Hartz4-Maschine", ich glaube am 14.11.2011 /23.15 Uhr (23.30).
    Das hat mir gereicht als zustimmende Aussage meiner Ausführungen.

  • #28

    nora (Mittwoch, 28 März 2012 10:28)

    Mir wurde von "cit"-Teilnehmern berichtet, dass man dort, ohne vorher einen Termin zu vereinbaren, zu irgendwelchen Zeitarbeitsfirmen geschickt wird.

    Und das Allerschlimmste ist, dass der sogenannte Dozent hinterhertelefoniert, ob der Bewerber auch dort war.

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