Do

18

Aug

2011

Schulanfang - Große Freude - aber nicht für Hartz IV Kinder

Quelle: Duckhome

 

Eigentlich sollte dieser Artikel mit einer kräftigen Beleidigung gegen Ursula von der Leyen beginnen. Mieses Dreckstück, gemeines Biest, sowie einige Fäkalausdrücke standen zur Auswahl.

 

Natürlich wäre ich verklagt worden und hätte verloren, aber das wäre es mir wert gewesen. Aber nun gibt es doch keine Beleidigung und der Grund ist einfach. Aus einem Stück Dreck, und sei es noch so mies, kann man eine Blume ziehen, Scheiße ist Dünger. Egal was man sich auch an Schimpfwort ausdenken mag. Alles ist letztendlich irgendwo nützlich. Auch dieses A....loch. Wenn man es nicht hätte würde man platzen. Man kann Ursula von der Leyen nicht beleidigen. Sie eine deutsche Politikerin aus der CDU und mehr kann man über sie nicht sagen, aber das reicht eigentlich ja auch aus.
Was das Ganze mit dem Schulanfang und den Hartz IV Kindern zu tun hat. Ganz einfach. Die von der Leyen tut ja alles um Hartz IV Kinder frühzeitig aus der Gesellschaft auszugrenzen. Bei ihr heißt es aber nicht "Kauft nicht beim Juden" sondern sie gibt den Hartz IV Kindern einen Judenstern in Form eines Ausweises der dazu dienen soll, überall und vor allem in der Schule kund zu tun, dass sie Hartz IV Kinder sind und deshalb nicht beachtet werden müssen.

Allerdings waren viele Eltern zu schlau und haben diesen Judenstern für ihre Kinder gar nicht erst beantragt. Aber auch da ist Ursula von der Leyen noch großzügig. Jedes Hartz IV Kind bekommt nämlich zu Beginn eines Schuljahres 70 Euro für Bücher und Material und dazu gibt es zu Beginn des zweiten Halbjahres noch einmal 30 Euro. Aber natürlich nur, wenn der Schulbesuch auch durch eine Schulbescheinigung nachgewiesen ist.

Ich habe dieses Jahr auch einen Erstklässler und mir einmal die Mühe gemacht, aufzuführen, was für Geldmittel unbedingt notwendig sind, um den Schulanfang zu finanzieren. Alle genannten Beschaffungskosten liegen eher am unteren Rand als in der Mitte. Beim Schulranzen wurde allerdings darauf geachtet, dass er wenigstens zwei Jahre hält und neben Federtasche mit Buntstiften, Faulenzer, Turnbeutel, Geldbörse und einen Regenschutz enthält. Der Rest entspricht den Anforderungen der Lehrer. Ja natürlich könnte man ein Hartz IV Kind ohne Schultüte zur Schule schicken. Frau von der Leyen würde daran sicher ihren Spaß haben. Sie kostet das Leid der Anderen gerne aus.

Schulranzen 69,95
Wachsmalkreide 5,99
Tuschkasten 4,99
Pinsel 2,99
Tuschbecher 1,00
Filzstifte 2,49
2 Sporthosen 11,50
2 Sportshirts 9,00
Turnschuhe 14,95
Anspitzer 2,99
div. Hefter 1,00
Bleistifte 1,99
2 Trinkflaschen 11,98
Hausschuhe 5,00
Buskarte 8,00 (für gemeinsame Ausflüge)
Lehrmittel 44,00 (Übungshefte etc.)
Lehrmittelfond 40,00 (Bücher auch gebraucht)
Klassenkasse 30,00
Schultüte 11,99
Tüteninhalt 20,00
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Gesamt 297,82
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Das bedeutet im Klartext, das eine Hartz IV Familie unbedingt 300 Euro ausgeben muss um ihr Kind in die Schule schicken zu können. Das bedeutet weiterhin, dass sich der Staat an dieser Einschulung mit 70 Euro beteiligt, also mit 23,5 Prozent beteiligt. In den Kosten ist nicht berücksichtigt, das natürlich auch noch zusätzliche Schuhe und Bekleidung erforderlich sind um dem Schulalltag gerecht zu werden.

Schon am Tag der Einschulung zeigt dieses System sein wahres Gesicht. Milliarden für die Bankster, die Abzocker und viel zu viel Geld für den politischen Abschaum, aber so gut wie nichts für die I-Männchen und I-Weibchen. Es ist eine Schande. Aber es kommt noch dicker. Die 70 Euro die Ursula von der Leyen den Hartz IV Kindern zubilligt, erhalten die Schulanfänger gar nicht. Die haben nämlich noch nicht mit der Schule angefangen und haben deshalb keine Schulbestätigung. Die können die Eltern erst nach der Einschulung im Sekretariat holten und dann einen Antrag stellen, der mit sehr viel Glück von den Gaunern in den Argen auch irgendwann genehmigt wird. Eltern die das nicht wissen, erfahren es vielleicht nie und bekommen gar kein Geld. Übrigens reichen die 70 Euro auch nicht bei Schülern, die die Einschulung bereits hinter sich haben. Auch da werden im Schnitt mehr als 160 Euro gebraucht.

Natürlich verdanken wir dieses System nicht der Ursula von der Leyen die sich aber gerne an den Tränen ihrer Opfer labt, sondern auch Typen wie dieser Großschnauze Schröder die den Kriminellen Peter Hartz damit beauftragt hat ein solches unmenschliches Unterdrückungssystem zu schaffen. Und natürlich auch dem Müntefering, der ja schon sagte, dass die die nicht arbeiten auch nicht essen, also sterben sollen. Er selbst hat nie gearbeitet aber immer gerne gefressen.

Ich bin persönlich ein Gegner der Todesstrafe, aber bei Leyen, Schröder, Müntefering, Hartz und all dem anderen politischen Abschaum, bin ich mir gar nicht so sicher ob meine Wut nicht doch dahin gehen könnte, für diese Leute die Todesstrafe einzufordern. Denn das was man einem Kind am Tage der Einschulung und in den ersten Schuljahren antut, kann nie wieder gut gemacht werden. Und wer sich wie unsere Politiker auch noch an dem Leiden dieser Kinder weidet, der verdient es eigentlich nicht zu leben. Auf jeden Fall muss nach dem absehbaren Ende des Systems sofort dafür gesorgt werden, dass diese Typen eingesperrt und angeklagt werden.

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Kommentare: 1

  • #1

    Der Souverän (Freitag, 02 September 2011 12:43)

    Es ist von ungeheurer Wichtigkeit, daß jeder gefolterte die Namen seiner Folterknechte weiß und diese wie einen "Schatz" behütet. Die Zeit ändert sich zwar nicht, aber alles Andere.

    Es wird eine Zeit kommen, da wir Recht und Gestz wieder großgeschrieben. Es ist elementar wichtig, daß die Folterknechte und ihre Versallen dann zur Rechenschaft gezogen werden, damit solch ein Unrechtstaat keine Bürger mehr finden kann die ihn nähren und stützen.

    Die Zeit wird kommen...

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