Fr
24
Jun
2011
Die Einladung ins Jobcenter
Liest man solche Einladungen und lässt sich den Text mal richtig durch den Kopf gehen, ist es ein Drohbrief und eine Desinformation. Eigentlich ist so eine Einladung die blanke Frechheit.
Der Satz, xxx möchte mit Ihnen über Ihr Bewerberangebot bzw. Ihre berufliche Situation sprechen, ist eine Desinformation. Meistens dreht es sich doch um die EinV, oder um ganz andere Dinge. Hier sollen sie bewusst im Unklaren gelassen werden, was man mit ihnen vor hat und verhindert so eine Vorbereitung auf eine bestimmte Situation. Man kann sie besser überfahren und muss mit weniger Gegenwehr rechnen. Bestehen Sie deshalb darauf, dass nur Dinge besprochen werden, die in der Einladung auch angekündigt wurden. Ausreden, wie etwa das an den Einladungen nichts verändert werden kann, sind eigentlich Mumpitz. Das JC muss in der Lage sein, individuelle Einladungen zu fertigen.
Der 2. Punkt ist eigentlich eine Sauerei. Unmittelbar auf die Desinformation folgt eine Drohung. Nämlich die, dass sie ihr Geld um 10% gestrichen bekommen, wenn sie nicht zu dem Termin antanzen. Bis jetzt wurde das 1000fach geschluckt und kaum einer regt sich darüber auf und doch bewirkt es bei tausenden Angst und massive psychische Probleme und normal ist es auch nicht, Einladungen mit Drohungen zu versehen. Daraufhin angesprochen, antwortete Frau Malolepszy, Teamleiterin Hohenstein-Ernstthal, vormals Zwickau Stadt, dass das ganz normales Verwaltungshandeln sei. Da kann man nur noch festhalten, dass die Menschenwürde im Verwaltungshandeln abgeschafft ist und diese Mitarbeiter nur noch Roboter sind, bei denen die Verschaltung der Synapsen aus Verwaltungsakten bestehen. Nichts desto trotz, sollten sie sich solche Sätze in der Einladung verbitten und darauf bestehen, dass normale Einladungen verschickt werden. Es ist auch völlig unnötig das so zu handhaben, da auf der Rückseite der Einladung eine Rechtsmittelbelehrung steht.
Eine weitere Desinformation ist der Satz, dass unter bestimmten Voraussetzungen Reisekosten erstattet werden können. Reisekosten können in jedem Fall erstattet werden und zwar in jeder Höhe. Sie sollten auch nicht auf diese Kosten verzichten, seien sie noch so gering. Was natürlich schlimm ist, ist die Erstattung der Kosten, bzw. die Länge der Bearbeitung. Dies dauert in der Regel mehrere Monate. Wer nicht bereit ist so lange zu warten, bzw. das Geld dringend braucht, kann es sofort als Barauszahlung mitnehmen. Hier können sie sich getrost auf die Teamleiterin Frau Malolepszy aus Hohenstein-Ernstthal berufen, die solche Barauszahlungen sofort durchführt.
Pochen sie auf ihre Rechte, freiwillig werden sie nicht gewährt.
A. Pianski
Gegenwind e. V.
Arbeitsloseninitiative
Glauchau-Zwickau-Cloppenburg







