So

24

Apr

2011

von der Leyen und das Prestigeobjekt oder ein Flop

Da hat sie es nun geschnürt das „Bildungspaket“ mit viel „Liebe“, denn Frau von der L… mag Kinder, sie hat ja 7 an der Zahl.

Nur warum will niemand so richtig teilhaben an dem Geschenkpaket, Pakete kommen zumeist ins Haus oder in eine Packstation und da muss dann Mensch erst hinlaufen und mit einer nicht ganz einfachen Methode sein Paket holen.

So ähnlich ist es auch mit diesem „Bildungspaket“, so einfach kommt da keiner ran und das hat im tieferen Sinn Methode, denn bevor sich die Tür zum Paket öffnet, hat Frau von der L… u. Co. erst einmal den Antrag erfunden.

Da nun viele die von diesem Paket etwas bekommen können, die Nase voll haben vom Antrag stellen und auch nicht darauf hingewiesen werden, dass sie das tun könnten, tut sich eben nicht viel. Nun ist Frau Ursula erstaunt und wird nun alle anspruchsberechtigten Familien o. Alleinerziehende direkt anschreiben, dass ein Paket für sie da ist, aus dem sie etwas bekommen könnten.

 

Vor Ort arbeitende Initiativen u. Verbände haben festgestellt, dass viele derer, die einen Nutzen davon haben könnten keine Information haben, wie es genau laufen soll u. dass es leider nur auf Antrag zu bekommen ist.

Information ist hier so eine Sache, Anträge bekommt man vom Jobcenter und da haben wir schon ein Problem, denn Information ist nicht das Ding der Jobcenter. Obwohl bei den Terminen oder Bewilligungsbescheiden oder anderer Post, bei den Berechtigten so ein Antrag mit verschickt werden könnte.

Mit dem Argument, wer soll denn das machen wir sind so schon überfordert, sollten die Jobcenter nicht kommen, Sanktionen klappen doch so gut und schnell, das nur als Hinweis. Da es aber auch informierte Eltern gibt, haben diese Anträge gestellt so wie es gewollt ist und das auch auf rückwirkend zum 01.01.2011. Hier wurde festgelegt, dass bei rückwirkender Antragstellung keine Nachweise z. B. für Mittagessen beigebracht werden müssen, was macht das Jobcenter, es verlangt Nachweise.

Am runden Tisch lässt sich so eine Idee theoretisch gut an, in der Praxis von der unsere Politiker so weit weg sind, dass man denkt die leben in einer anderen Galaxie, geht es eben nicht so. Die Antragsmüdigkeit ist doch vollkommen verständlich, wenn mehrere Kinder in der Familie sind, dann brauchen die Eltern noch eine Schreibkraft. Haben sie das dann geschafft kommt der Weg zum Amt und wenn sie nicht den Antrag vom Amt/Jobcenter ausgefüllt haben, kann es durchaus sein es geht von vorn los, denn es lebe die Bürokratie auch bei einem „Paket für Bildung und Teilhabe“.

Dieses ganze Prozedere über Antragstellung und dann wieder warten ob es denn genehmigt wird ist verkehrt gelaufen und nun soll sich Frau Ursula lieber nicht beschweren, dass die Annahme nicht so läuft, sie sollte schnellstens den bürokratischen Weg räumen, wie ist ihr Problem, denn sie bekommt genügend Salär für das was sie tut oder auch nicht tut.

Getan hat sich schon was, man hat die Laufzeit der Antragstellung verlängert bis 30. Juni diesen Jahres.

 

Wie weit Frau von der Leyen weg ist von den Menschen sagen diese Worte:


“Die Familien, die in Hartz-IV leben, sind ja geübt darin, Anträge zu stellen”, sagte sie dem Sender n-tv. “Wir haben auch die Großfamilie, die seit Generationen in Hartz-IV lebt und sich gar nicht mehr vorstellen kann, dass man da rauskommt”, sagte sie weiter. “Denen muss richtig beigebracht werden: Bildung ist der Weg raus für die Kinder aus Hartz-IV und es lohnt sich, sich wirklich einzusetzen für die Bildung der Kinder.”…” Quelle: AFP

Es gibt viele Menschen, die haben einfach aufgegeben, sind krank geworden, weil ihnen die Würde genommen, das Selbstbewusstsein zertreten wurde, sie sind arm, sie sind nichts, sie sind nur noch Resignation.

 

M. Madaus

 

 

 

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