Es ist in der Tat bezeichnend für die ARGEn, dass sie sich beim Bearbeiten irgendwelcher Anträge reichlich Zeit lassen und dass nicht gerade gesunder Menschenversstand in den ARGEn regiert, dürfte mittlerweile auch kein Geheimnis mehr sein. Das musste ein Betroffener wieder einmal spüren.
Anfang Oktober ging bei einem Betroffenen die Wasserpumpe kaputt, mit der er seine Wasserversorgung im Wohnhaus sicherstellte. Daraufhin beauftragte er die Firma, die er schon immer hatte und die auch die Pumpe im Brunnen eingebaut hatte. Wenn man so plötzlich ohne Wasser dasteht, ist natürlich der 1. Gedanke, wie man schnellstmöglich wieder zum dringend benötigten Nass kommt. Also als erstes einmal die Firma beauftragt, die sich dann auch schnell darum gekümmert hat. Erst danach fällt einem die Allmächtige Allgegenwärtige ARGE ein. Also schnell noch eine E-Mail an die ARGE geschickt und die Sache erklärt.
Die ARGE schreibt dann auch sehr schnell zurück und fordert, man möge die Rechnung einreichen. Gesagt, getan. Der Antrag zur Übernahme der Kosten und die Rechnung waren dann auch am 4. Oktober im Amt. Nun folgte, na, genau, nichts mehr. Doch, Heute, am 07.12.2010 kam folgender Brief.
Wenn es für die Betroffenen nicht so eine ernste Sache wäre und sie unter dieser Unfähigkeit, auch einfachste Zusammenhänge zu verstehen, nicht so leiden müssten, könnte man glatt glauben, die versteckte Kamera ist wieder unterwegs.
Mit sichtlichem Unverständnis hat dann der Hilfebedürftige noch ein Schreiben an die ARGE gerichtet. Ich denke, dieses Schreiben drückt alles aus und deshalb enthalte ich mich auch eines Kommentares.
A. Pianski
Kommentare: 3
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#1
echt mal wieder geil wie dumm die da sind...aber kennen wir die Antwortschreiben der Arge eigentlich überhaupt anders? :-) *lach*
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#2
Ich habe auch solche Erfahrungen.
Mein Antrag auf Weiterbewilligung schlummert bereits seit 12/11/2010 - keine Reaktion.
Die letzte Zahlung war 31/10/2010. Seither sind 10 Wochen in`s Land gegangen.
Am 10/1/2011 rief ich dann die kostenpflichtige Ruf-Nr. an. Dort teilte man mir mit, innerhalb von 2 Tagen wird eine Reaktion erfolgen und der Vorgang wird angemahnt.
Es tat sich wieder nix.
Eine Woche später - 17/1/2011 ...rief ich erneut an; da hieß es wieder, der Vorgang wird angemahnt und ich werde innerhalb der nächsten 2 Tage angerufen.
Heute Abend 20/1/2011 kann ich konstatieren, daß ich wieder verarscht wurde.
Ich sitze bei 5-8 Grad Zimmertemperatur hier, da ich keine müde Mark habe um Heizmaterial zu kaufen; bekomme Angstzustände und Panik, weil ich auch langsam keine Tütensuppe mehr habe...
Wenn dann noch der Strom abgestellt wird, kann ich nicht mal mehr nach einem Arbeitsangebot suchen!
Ich würde ja auch noch Holz sammeln um den Ofen zu heizen - leider bin ich aber schwerbeschädigt und mehr als 100m zu Fuß sind nicht mehr drin; manche Tage noch schlimmer.
Ja...entweder werde ich wohl verhungern oder regungslos unter Decken versuchen nicht zu erfrieren ...für die Wärme im Wohnraum kann ich ja noch mein Möbel verheizen!!!!!
Vielen Dank an tiefenentspannte, wohlgenährte Behörden!!!!!
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#3
Leute , Ihr müßt eines lernen ! Scheiße rollt nach unten , und sich nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen , immer noch mit den Deppen zu unterhalten , vor allem am Telefon , ist total falsch !!! Immer nur Schriftlich , auch das kleinste Schreiben ! Bei Nichtbearbeitung Anzeige beim Ministerium in Berlin einreichen !!! ............ Scheiße rollt nach unten , und die kommt dort an

Gegenwind e. V.
Arbeitsloseninitiative
Glauchau-Zwickau-Cloppenburg








