Mi
13
Okt
2010
Das wünscht die Oberbürgermeisterin nicht
Mit 7 Aktivisten haben wir montags, am späten Vormittag unsere erste Protestaktion gegen das Verbot, vor der ARGE Flyer zu verteilen, durchgeführt. Allerdings dauerte der Protest nur ca. eine Dreiviertelstunde. Dann kam das Ordnungsamt und beendete das Ganze. Mit der Aussage, dass die Oberbürgermeisterin so etwas nicht wünscht, wurden wir aufgefordert das Gelände zu verlassen.
Am Dienstag protestierten wir vor der ARGE auf dem gegenüberliegenden Fußweg, in Sichtweite des Bürofensters des Geschäftsführers der ARGE, Herrn Große. Diesmal hatte das Ordnungsamt wohl keine geeignete Handhabe und liess uns in Ruhe. Bei beiden Aktionen unterstützte uns die Montagsdemo Zwickau, der wir an dieser Stelle noch einmal dafür danken möchten.
Wie gefährlich wir mittlerweile sind, zeigt sich daran, dass wir offenbar zur Chefsache erklärt wurden und uns die Aufmerksamkeit der Oberbürgermeisterin zuteil wird. Dass wir es einmal bis in höchste Kreise der Stadt schaffen werden, hätten wir am Anfang niemals gedacht. Aber mit Hartnäckigkeit werden wir wohl noch lange die Aufmerksamkeit einer Pia Findeiß genießen können. Die nächsten Aktionen sind schon in Vorbereitung und nach den 2 Presseartikeln hoffen wir, dass noch ganz andere Medien auf uns aufmerksam werden. Wir werden jedenfalls versuchen, dass der Aufmerksamkeitsfaktor gesteigert wird.
Nichts ist schlimmer, als die Verlogenheit, Wasser zu predigen und heimlich Wein zu saufen. Da sitzt eine Frau Findeiß persönlich als Mitglied im Bündnis für Demokratie und Toleranz Zwickau und will für die Stadt, aber auch für ihre Bürger, mehr Demokratie und vor allem Toleranz und gibt dafür auch noch an den Träger dieses Bündnisses jedes Jahr eine nicht gerade kleine Summe aus. Aber wenn sie selbst gefordert wird, entscheidet man sich dann doch lieber diktatorisch vorzugehen um sich und seinesgleichen Meinung durchzusetzen. Pfui kann man da nur sagen und das man ihren zuckersüßen Worten keinen Glauben schenken kann. Taten stecken nämlich in den allermeisten Fällen nicht dahinter. Jedenfalls nicht, wenn es um entscheidende Dinge geht.
Wir werden weiter bohren, immer tiefer, bis es weh tut, denn wir wünschen auch nicht, dass wir unsere Flyer nicht mehr vor der ARGE verteilen dürfen, Frau Findeiß!
Da ja die Stadtverwaltung unseren Widerspruch zu der Entscheidung des Herrn Richtsteiger frecher-weise nicht angenommen hat, da schreckt man offensichtlich auch vor Ungesetzlichkeiten nicht zurück, haben wir einen neuen Widerspruch eingereicht.
Da das Verbot als Verwaltungsakt ohne Rechtsmittelbelehrung war, haben wir 1 Jahr Zeit, Widerspruch einzulegen. Jedenfalls ist es Klasse, dass ein so kleiner Verein einen ARGE-Chef in Angst und Schrecken versetzen kann und anschließend noch die Stadtverwaltung einer nicht allzu kleinen Stadt schwer beschäftigt. Wie heißt es so schön, “Viel Feind, viel Ehr“ und da wir auch unsere Quellen haben, wissen wir mittlerweile, dass Herr Richtsteiger ziemlich angepinselt über die Wahrheitsliebe eines Herrn Große ist. Herr Große soll übrigens nach unbestätigter Aussage seine Rechtsabteilung auf uns angesetzt haben. Da werden hoffentlich dann viele falsche Entscheidungen für ALG-II-Bezieher dabei rauskommen und die Leute vorm SG ihr Recht.
A.Pianski
Kommentare: 1
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#1
war am 12.10.in der arge.Hab ohne Probleme meine Flyer verteilt.gab zwar einige komische Gesichter aber gestört hat mich niemand.und was ich nicht an den Mann/Frau bringen konnte wurde in ausliegenden Broschüren des AA eingesteckt.hab keine mehr.u.was den Herrn Große angeht oder seine Entscheidungen oder seine Glaubwürdigkeit ??? Ich zähle mal die Punkte und es steht 2:0 für mich u.das 3:0 folgt in Kürze.U.was oder wer ist Herr Richtsteiger ??? denk mal auch nur ne Marionette die an irgendwelchen Fäden hängt.Langsam fange ich an die Stadt Zwickau zu lieben mit Ihrer Bürgermeisterin,mit Ihrem Stadtrat u.mit all den anderen Behörden u.Ämtern u.das alles dürfte in dieser Form garnicht exestieren.Ich mache weiter gegen den Behördenwahnsinn u.zuerst mal gegen die Arge u.auch "Neue" Gesetze ab 2011 können mich davon nicht abhalten.Es wird immer ein Hintertürchen geben u.ich werde es finden.

Gegenwind e. V.
Arbeitsloseninitiative
Glauchau-Zwickau-Cloppenburg








